{"id":113,"date":"2019-03-21T12:31:58","date_gmt":"2019-03-21T12:31:58","guid":{"rendered":"https:\/\/immunoassays.de\/?page_id=113"},"modified":"2019-03-21T12:31:58","modified_gmt":"2019-03-21T12:31:58","slug":"masern-igg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/immunoassays.de\/?page_id=113","title":{"rendered":"Masern-IgG"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>VERWENDUNGSZWECK<br><\/strong>Bei dem Masern-IgG ELISA-Testsystem handelt es sich um einen enzymgekoppelten Immunadsorptionstest (<em>Enzyme-Linked Immunosorbent Assay<\/em>) zum Nachweis von IgG-Klasse-Antik\u00f6rpern gegen das Masern-Virus-Antigen in humanem Serum oder Plasma. Dieser Assay ist ausschlie\u00dflich f\u00fcr den&nbsp;<em>In vitro<\/em>-Gebrauch bestimmt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><br>ZUSAMMENFASSUNG UND ERL\u00c4UTERUNG<br><\/strong>Innerhalb der letzten Jahre wurden die Masern als eine der am st\u00e4rksten verbreiteten Kinderkrankheiten infolge von Impfkampagnen weitgehend eliminiert. Allerdings ergibt sich f\u00fcr junge Erwachsene aufgrund fehlender Impferfolge oder durch Personen ohne Impfschutz das gesteigerte Risiko einer Infektion. Masern verursachen eine \u00e4u\u00dferst ansteckende Infektion der Atemwege, welche besonders bei Erwachsenen schwere Folgen haben kann. Zur Bestimmung des Immunstatus ist eine Untersuchung schwangerer Frauen, junger Erwachsener und anderer Hochrisikopatienten auf zirkulierende Antik\u00f6rper von Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>TESTPRINZIP<br><\/strong>Das E-MVG-K10 Masern-IgG-Kit basiert auf der ELISA-Methode. Bei Durchf\u00fchrung des Assays werden die Kontrollen und die Proben in Mikrotitrationswells inkubiert, die mit aufgereinigtem und inaktiviertem Masern-Virus-Antigen beschichtet sind. Nach Inkubation und Waschen werden die Wells mit einem Konjugat behandelt, bestehend aus anti-humanen, Peroxidase-markierten IgG-Antik\u00f6rpern. Nach einem zweiten Inkubations- und Waschschritt werden die N\u00e4pfe mit dem Substrat Tetramethylbenzidin (TMB) inkubiert. Nach Zugabe einer sauren Stopp-L\u00f6sung wird das Ausma\u00df des enzymatischen Umsatzes des Substrats durch eine Absorptionsmessung bei einer Wellenl\u00e4nge von 450 nm bestimmt. Die gemessene Absorption ist direkt proportional zur vorliegenden Konzentration von anti-Masern-Virus-IgG-Antik\u00f6rpern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>REAGENZIEN<br><\/strong>Die Menge an Reagenz im vorliegenden Masern-IgG-ELISA-Kit ist ausreichend f\u00fcr 96 Wells. In jedem Kit sind die nachfolgend angegebenen Reagenzien enthalten:<\/p>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td><strong>ENTHALTENES MATERIAL<\/strong><\/td><td><strong>MENGE<\/strong><\/td><td><strong>KATALOG-NR.<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Masern-Virus-Antigen-beschichteter Mikrotitrationsstreifen<br>Waschkonzentrat<br>Proben-Verd\u00fcnnungsl\u00f6sung<br>TMB-Substrat<br>Negativ-Kontrolle<br>Cut-Off-Kontrolle<br>Positiv-Kontrolle<br>Zweitantik\u00f6rper-Konjugat<br>Stopp-L\u00f6sung<\/td><td><br>Eine Platte<br>Eine Flasche<br>Eine Flasche<br>Eine Flasche<br>Ein Vial<br>Ein Vial<br>Ein Vial<br>Eine Flasche<br>Eine Flasche<\/td><td>&nbsp;<br>E-MVG-10<br>E-WSL-30<br>E-DLB-40<br>E-TMB-08<br>E-MVG-01<br>E-MVG-02<br>E-MVG-03<br>E-MVG-20<br>E-STP-09<\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n\n\n\n<p><strong><br>NICHT ENTHALTENES MATERIAL<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Mikrotitrationsplatten-Leseger\u00e4t f\u00fcr Absorptionsmessung bei 450 nm<\/li><li>Deionisiertes\/Destilliertes Wasser<\/li><li>Pr\u00e4zisionspipette zum Pipettieren von 10 ml, 100 ml und 1 ml<\/li><li>Halbautomatische Pipette zum Pipettieren von 100 ml<\/li><li>Automatische Waschvorrichtung f\u00fcr Mikrotitrationsplatten<\/li><li>Saugf\u00e4hige Unterlage zum Trocknen der Streifen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Antigen-beschichtete Mikrotitrationsstreifen:<br><\/strong>Ein Streifenhalter mit 12&#215;8 (96) Mikrotitrationswells, beschichtet mit aufgereinigtem, inaktiviertem Masern-Virus-Antigen. Lagern Sie die Mikrotitrationsstreifen bis zum Erreichen des Verfallsdatums bei 2-8\u00b0C. Entnehmen Sie den Einsatz und die ben\u00f6tigten Streifen aus der Folienumverpackung und geben Sie die nicht verwendeten Streifen zusammen mit dem Silica-Gel in die Tasche aus Poly\u00e4thylen. Pressen Sie die Luft aus der Tasche und versiegeln Sie diese, indem Sie den Verschluss fest andr\u00fccken. Nach Anbruch ist das Produkt bei 2-8\u00b0C 4 Wochen stabil.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Waschkonzentrat:<br><\/strong>Eine Flasche mit 100 ml einer 10-fach konzentrierten, phosphatgepufferten Salinel\u00f6sung mit 0.5% Brij (Gewichtsprozent, w\/v). Verd\u00fcnnen Sie das Waschkonzentrat vor dem Gebrauch mit deionisiertem\/destilliertem Wasser. Lagern Sie das Waschkonzentrat bis zum Erreichen des Verfallsdatums bei 2-8\u00b0C.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Proben-Verd\u00fcnnungsl\u00f6sung:&nbsp;<br><\/strong>Eine Flasche mit 100 ml einer Proteinl\u00f6sung mit 0.09% Natriumazid als Konservierungsmittel. Lagern Sie die Proben-Verd\u00fcnnungsl\u00f6sung bis zum Erreichen des Verfallsdatums bei 2-8\u00b0C.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Masern-IgG-Kontrollen:<br><\/strong>Drei Vials, Negativ, Cut-Off und Positiv, mit jeweils 2 ml humanem Serum in einem 0.01 M Phosphatpuffer mit 0.09% Natriumazid als Konservierungsmittel. Lagern Sie die Kontrollen bis zum Erreichen des Verfallsdatums bei 2-8\u00b0C.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zweitantik\u00f6rper-Konjugat:<br><\/strong>Eine Flasche mit 12 ml Peroxidase-markierter, anti-humaner, monoklonaler IgG-Antik\u00f6rper in einer Phosphatpuffer-L\u00f6sung mit 0.02% Proclin. Lagern Sie das Zweitantik\u00f6rper-Konjugat bis zum Erreichen des Verfallsdatums bei 2-8\u00b0C.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>TMB-Substrat:<br><\/strong>Eine Flasche mit 12 ml von in Citratpuffer, pH 3.8, stabilisiertem Tetramethylbenzidin (TMB) und Wasserstoffperoxid. Lagern Sie das TMB-Substrat bis zum Erreichen des Verfallsdatums bei 2-8\u00b0C.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stopp-L\u00f6sung:<br><\/strong>Eine Flasche mit 15 ml einer 0.3 M H2SO4-L\u00f6sung. Lagern Sie die Stopp-L\u00f6sung bis zum Erreichen des Verfallsdatums bei 2-8\u00b0C.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>VORSICHTSMASSNAHMEN<br><\/strong>F\u00fcr den&nbsp;<em>In vitro<\/em>-Gebrauch.<br>Es sollten die nachfolgend aufgef\u00fchrten, allgemeinen GLP (Gute Laborpraxis,&nbsp;<em>Good Laboratory Practice<\/em>)-Regeln beachtet werden:<br>W\u00e4hrend des Umgangs mit immundiagnostischem Material sind Essen, Trinken, Rauchen sowie die Verwendung von Kosmetika untersagt. Pipettieren Sie nicht mit dem Mund. Tragen Sie w\u00e4hrend des Umgangs mit immundiagnostischem Material einen Labormantel und Einweghandschuhe. Waschen Sie sich nach Beenden der Arbeit gr\u00fcndlich die H\u00e4nde. Decken Sie die Arbeitsfl\u00e4che mit saugf\u00e4higem Papier f\u00fcr den Einweg-Gebrauch ab. Entfernen Sie versch\u00fcttetes Material umgehend und dekontaminieren Sie die betroffenen Oberfl\u00e4chen. Vermeiden Sie Aerosolbildung. Sorgen Sie f\u00fcr eine ausreichende Bel\u00fcftung. Befolgen Sie bei Handhabung und Entsorgung aller Reagenzien und Materialien die entsprechenden gesetzlichen Vorgaben.<br>WARNUNG: POTENTIELLER BIOLOGISCHER RISIKOSTOFF<br>Dieses Kit kann einige Reagenzien enthalten, die unter Verwendung von Material humanen Ursprungs (z. B. Serum oder Plasma) hergestellt oder zusammen mit diesem verwendet werden. Das in diesem Kit enthaltene Material wurde unter Verwendung CE-empfohlener Methoden nicht-reaktiv auf HIV-1\/2-Antik\u00f6rper, HCV und HBsAg getestet. Keine aktuelle Testmethode bietet eine vollst\u00e4ndige Sicherheit hinsichtlich der biologischen Unbedenklichkeit. Handhaben Sie alle Reagenzien und Patientenproben entsprechend der Biologischen Sicherheitsstufe 2, wie in dem Handbuch der Centers for Disease Control\/National Institutes of Health, &#8222;Biosafety in Microbiological and Biomedical Laboratories,&#8220; 4<sup>th<\/sup>Edition, April 1999, f\u00fcr alle potentiell infekti\u00f6sen humanen Materialien empfohlen.<br>WARNUNG UND VORSICHTSMASSNAHMEN:<br>Einige der Reagenzien in diesem Kit enthalten als Konservierungsmittel Natriumazid in Konzentrationen unterhalb des beh\u00f6rdlichen Grenzwerts von &lt;0.1%. Trotz starker Verd\u00fcnnung wirkt konzentriertes Natriumazid reizend auf Haut und Schleimh\u00e4ute. Bei Reaktion von Natriumazid mit Rohrleitungen aus Blei und Kupfer kann es insbesondere bei Akkumulation zur Entstehung explosiver Metallazide kommen. TMB und Schwefels\u00e4ure wirken in gr\u00f6\u00dferen Mengen ebenfalls reizend auf Haut und Schleimh\u00e4ute. Diese Substanzen liegen in verd\u00fcnnter Form vor; dennoch besteht weiterhin ein geringes Risiko. Sorgen Sie f\u00fcr eine ausreichende Bel\u00fcftung. Vermeiden Sie einen Kontakt mit der Haut, den Augen und der Kleidung. Sp\u00fclen Sie bei einem Kontakt mit einem der genannten Reagenzien die betroffene Stelle gr\u00fcndlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf. F\u00fchren Sie alle ungef\u00e4hrlichen Reagenzien erst nach Verd\u00fcnnen mit einer gro\u00dfen Menge Wasser dem Abwasser zu, um einer Akkumulation chemischer Risikostoffe im Rohrleitungssystem vorzubeugen.<br>F\u00fcr weitere Informationen hinsichtlich der in dem Kit enthaltenen Gefahrstoffe siehe die auf Anfrage erh\u00e4ltlichen, komponentenspezifischen MSDS.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>PROBENAHME UND -HANDHABUNG<br><\/strong>Es sollte Serum verwendet werden. Bei der Probenahme sollten die allgemeinen Vorsichtma\u00dfnahmen zur Venenpunktion beachtet werden. Die Proben k\u00f6nnen bei 2-8\u00b0C 2 Tage gelagert werden. Lagern Sie die Proben \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum bei -20\u00b0C. Verwenden Sie keine h\u00e4molytischen oder lip\u00e4mischen Proben. Vermeiden Sie ein wiederholtes Einfrieren und Auftauen von Proben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>ASSAY-VORBEREITUNG<br><\/strong><em>Das vollst\u00e4ndige Verst\u00e4ndnis der vorliegenden Packungsbeilage ist Voraussetzung f\u00fcr eine erfolgreiche Verwendung des Produkts. Zuverl\u00e4ssige Ergebnisse werden ausschlie\u00dflich bei Anwendung pr\u00e4ziser Labormethoden sowie sorgf\u00e4ltiger Befolgung der in der Packungsbeilage enthaltenen Angaben erhalten. Erw\u00e4rmen Sie alle Proben und die im Kit enthaltenen Reagenzien vor der Verwendung auf Raumtemperatur (~25\u00b0C). Mischen Sie die Reagenzien und Proben durch vorsichtiges Invertieren vor der Verwendung gr\u00fcndlich. Vermeiden Sie die gemeinsame Verwendung verschiedener Chargen der einzelnen Kit-Komponenten innerhalb eines Assays. Verwenden Sie die einzelnen Komponenten nicht nach Ablauf des auf dem Aufkleber angegebenen Verfallsdatums. Unvollst\u00e4ndiges Waschen hat einen nachteiligen Einfluss auf das Resultat und die Genauigkeit des Assays. Zur Verminderung potentieller Abweichungen infolge unterschiedlicher Substrat-Inkubationszeiten sollten die Stopp-L\u00f6sung und die TMB-Chromogen-L\u00f6sung in gleicher Reihenfolge und Geschwindigkeit in die Wells pipettiert werden. Vermeiden Sie eine mikrobielle Kontamination der Reagenzien, insbesondere des Konjugats, des Waschpuffers und der Verd\u00fcnnungsl\u00f6sung. Vermeiden Sie eine Verunreinigung der TMB-Chromogen-L\u00f6sung durch das Konjugat. Verwenden Sie eine saubere Einweg-Pipettenspitze f\u00fcr jedes Reagenz. Verwenden Sie keine Pipetten mit Komponenten aus Metall. Die f\u00fcr Konjugat und TMB verwendeten Gef\u00e4\u00dfe und Spitzen halbautomatischer Pipetten k\u00f6nnen unter der Voraussetzung wiederverwendet werden, dass sie gr\u00fcndlich mit deionisiertem Wasser gesp\u00fclt sowie vor und nach jedem Gebrauch getrocknet werden. Das zur Markierung verwendete Enzym wird durch Sauerstoff inaktiviert und ist hochempfindlich gegen\u00fcber mikrobieller Kontamination, Natriumazid, hypochloriger S\u00e4ure und aromatischen Chlorhydrocarbonen. Aromatische Chlorhydrocarbone werden h\u00e4ufig in der Wasserversorgung von Laboren nachgewiesen. Verwenden Sie qualitativ hochwertiges Wasser. Vermeiden Sie w\u00e4hrend der Lagerung und Inkubation der Reagenzien eine Exposition gegen\u00fcber gro\u00dfer Hitze oder starkem Sonnenlicht.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>VORBEREITUNG DER REAGENZIEN:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Waschl\u00f6sung:<br>Verd\u00fcnnen Sie das Waschkonzentrat vor dem Gebrauch 1:10 mit deionisiertem\/destilliertem Wasser. L\u00f6sen Sie eventuell vorhandene Kristalle vor dem Verd\u00fcnnen bei 37\u00b0C. Geben Sie 100 ml des Waschkonzentrats in ein sauberes Gef\u00e4\u00df und verd\u00fcnnen Sie es durch Zugabe von 900 ml deionisiertes\/destilliertes Wasser. Mischen Sie die L\u00f6sung gr\u00fcndlich durch Invertieren des Beh\u00e4lters. Die Waschl\u00f6sung ist bei Lagerung in einer fest verschlossenen Flasche bei Raumtemperatur 5 Tage und bei 2-8\u00b0C 2 Wochen stabil.<\/p>\n\n\n\n<p>Mikrotitrationsstreifen:<br>W\u00e4hlen Sie die f\u00fcr den Assay erforderliche Anzahl von beschichteten Streifen. Die restlichen, nicht verwendeten Wells sollten zusammen mit einem Trockenmittelbeutel in der wiederverschlie\u00dfbaren H\u00fclle aufbewahrt werden. Zum Schutz vor Feuchtigkeit&nbsp; muss die H\u00fclle erneut versiegelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Assay-Durchf\u00fchrung:<br><\/strong>Alle Proben und Reagenzien m\u00fcssen vor dem Gebrauch auf Raumtemperatur (~25\u00b0C) erw\u00e4rmt werden. Serum-Proben und Kontrollen sollten in zweifacher Ausfertigung analysiert werden.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Kennzeichnen Sie die verwendeten Mikrotitrationsstreifen.<\/li><li>Verd\u00fcnnen Sie die Serum-Proben im Verh\u00e4ltnis 1:101. Pipettieren Sie hierzu 10 ml Serum in 1 ml Assay-Puffer.<\/li><li>Pipettieren Sie jeweils 100 ml der verd\u00fcnnten Serum-Proben sowie der gebrauchsfertigen Kontrollen in die entsprechenden Wells. Lassen Sie ein Well f\u00fcr den Leerwert frei. In dieses Well wird w\u00e4hrend des Substrat-Inkubationsschritts 100 ml des TMB-Substrats pipettiert.<\/li><li>Bedecken Sie die Wells mit Schutzfolie und inkubieren Sie 45 Minuten bei 37\u00b0C.<\/li><li>Saugen Sie die Fl\u00fcssigkeit in den Wells ab und waschen Sie jedes Well vier (4) Mal 30 Sekunden lang mit Waschl\u00f6sung. Waschen Sie die Mikrotitrationsplatten mit Hilfe eines Dispensers manuell oder verwenden Sie eine automatische Waschvorrichtung f\u00fcr Mikrotitrationsplatten. Drehen Sie die Platte um und legen Sie sie auf eine saugf\u00e4hige Unterlage. Trocknen Sie die Platte durch vorsichtiges Ausklopfen.<br><em>HINWEIS: Die Verwendung einer automatischen Waschvorrichtung f\u00fcr Mikrotitrationsplatten wird nachdr\u00fccklich empfohlen. Unvollst\u00e4ndiges Waschen hat einen nachteiligen Effekt auf die Assay-Genauigkeit. Ist keine automatische Waschvorrichtung verf\u00fcgbar, dann (a) saugen Sie die Fl\u00fcssigkeit vollst\u00e4ndig aus jedem Well ab, (b) dispensieren Sie 0.35 ml Waschl\u00f6sung in jedes Well und (c) wiederholen Sie Schritte (a) und (b) vier Mal.<\/em><\/li><li>F\u00fcgen Sie 100 ml des enzmymarkierten Zweitantik\u00f6rper-Konjugats zu jedem Well hinzu.<\/li><li>Bedecken Sie die Wells mit Schutzfolie und inkubieren Sie 45 Minuten bei 37\u00b0C.<\/li><li>Saugen Sie die Fl\u00fcssigkeit ab und waschen Sie jedes Well vier Mal 30 Sekunden lang mit Waschl\u00f6sung. Waschen Sie die Mikrotitrationsplatten mit Hilfe eines Dispensers manuell oder verwenden Sie eine automatische Waschvorrichtung f\u00fcr Mikrotitrationsplatten. Drehen Sie die Platte um und legen Sie sie auf eine saugf\u00e4hige Unterlage. Trocknen Sie die Platte durch vorsichtiges Ausklopfen.<\/li><li>F\u00fcgen Sie mit Hilfe eines Dispensers100 ml TMB-Chromogen-L\u00f6sung zu jedem Well hinzu.<\/li><li>Inkubieren Sie 15 Minuten bei Raumtemperatur. Vermeiden Sie eine Exposition gegen\u00fcber direktem Sonnenlicht.<\/li><li>F\u00fcgen Sie mit Hilfe eines Dispensers 100 ml Stopp-L\u00f6sung zu jedem Well hinzu.<\/li><li>Messen Sie die Absorption der L\u00f6sung in den Wells innerhalb von 30 Minuten. Verwenden Sie ein auf 450 nm eingestelltes Leseger\u00e4t f\u00fcr Mikrotitrationsplatten. Ist eine Wellenl\u00e4ngekorrektur verf\u00fcgbar, stellen Sie das Ger\u00e4t auf duale Wellenl\u00e4ngenmessung bei 450 nm mit Hintergrund-Wellenl\u00e4ngenkorrektur bei 600 oder 620 nm ein.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p><strong>ERGEBNISSE<br><\/strong>Berechnen Sie die mittlere Absorption f\u00fcr jede Kontrolle und jede Probe.<\/p>\n\n\n\n<p>Qualitative Ergebnisse:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Ist die Absorption der Probe h\u00f6her als die des Cut-Off, ist die Probe positiv f\u00fcr das spezifische IgG.<br>Berechnen Sie den Quotienten aus dem Mittelwert der OD der Probe und dem entsprechenden Cut-Off-Wert. Die Probe gilt als:<br>Positiv: bei einem Quotienten von &gt; 1.1.<br>Nicht eindeutig: bei +\/- 10% des Cut-Off.<br>Negativ: bei einem Quotienten von &lt; 0.9.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Wiederholen Sie den Test, falls das Ergebnis nicht eindeutig ist. Ist das Ergebnis weiterhin nicht eindeutig, dann wiederholen Sie die Serum-Probenahme.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>EINSCHR\u00c4NKUNGEN DER TESTDURCHF\u00dcHRUNG<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Eine w\u00e4hrend der fr\u00fchen Phase der Infektion entnommene Serum-Probe wird mit diesem Assay m\u00f6glicherweise negativ getestet, da in dieser Phase ausschlie\u00dflich IgM-Antik\u00f6rper vorhanden sind.<\/li><li>Das Testergebnis sollte zusammen mit aus der Auswertung anderer klinischer und diagnostischer Verfahren verf\u00fcgbaren Informationen verwendet werden.<\/li><li>Vermeiden Sie ein wiederholtes Einfrieren und Auftauen von Reagenzien und Proben.<\/li><li>Vermeiden Sie die Verwendung stark h\u00e4molytischer, ikterischer oder lip\u00e4mischer Proben.<\/li><li>Vermeiden Sie die Verwendung hitzeinaktivierter Seren.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>QUALIT\u00c4TSKONTROLLE<br><\/strong>Subtrahieren Sie den Leerwert von allen anderen Messwerten. Die OD-Werte der Cut-Off-Kontrolle m\u00fcssen mindestens 0.2 betragen. Die OD der Positiv-Kontrolle muss mindestens das 1.5-fache des Werts der Cut-Off-Kontrolle betragen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>PERFORMANZ-MERKMALE<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1.<\/strong>&nbsp;<strong>Sensitivit\u00e4t und Spezifit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>110 humane Seren wurden mit dem vorliegenden Masern-IgG-ELISA sowie einem Referenz-ELISA untersucht. Von 110 Proben wurden mit dem E-MVG \u2013K10-ELISA 81 Proben positiv auf IgG-Antik\u00f6rper gegen das Masern-Virus getestet. Unter Verwendung des Referenz-ELISA wurden ebenfalls 81 Proben positiv getestet. Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle zusammenfassend dargestellt.<\/p>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td>Positiv<\/td><td>Negativ<\/td><td>FN (falsch negativ)<\/td><td>FP (falsch positiv)<\/td><\/tr><tr><td>E-MVG \u2013K10<\/td><td>81<\/td><td>29<\/td><td>0<\/td><td>0<\/td><\/tr><tr><td>Referenz<\/td><td>81<\/td><td>29<\/td><td>0<\/td><td>0<\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n\n\n\n<p><strong>2. Genauigkeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td><strong>2. Inter-Assay Studie<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Anz. von<br>Wiederh. 16<\/td><td>Serum 1<\/td><td>Serum&nbsp;2<\/td><td>Serum 3<\/td><\/tr><tr><td>Mittelwert<\/td><td>0.315<\/td><td>1.92<\/td><td>0.013<\/td><\/tr><tr><td>SD<\/td><td>0.004<\/td><td>0.074<\/td><td>0.001<\/td><\/tr><tr><td>CV%<\/td><td>&nbsp;1.3<\/td><td>3.8<\/td><td>8.15<\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td><strong>2. Intra-Assay Studie<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Anz. von<br>Wiederh. 16<\/td><td>Serum&nbsp;1<\/td><td>Serum&nbsp;2<\/td><td>Serum&nbsp;3<\/td><\/tr><tr><td>Mittelwert<\/td><td>0,261<\/td><td>0,55<\/td><td>0,036<\/td><\/tr><tr><td>SD<\/td><td>0,009<\/td><td>0,015<\/td><td>0.019<\/td><\/tr><tr><td>CV%<\/td><td>3,6<\/td><td>2,78<\/td><td>7,8<\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n\n\n\n<p><strong>LITERATUR<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>D. Erdman et. al. Evaluation of a monoclonal antibody based capture enzyme immunoassays for detection of specific antibodies to measles virus. J. Clin Microbiology 29, 1466 (1991).<\/li><li>D. Erdman et. al. Immunoglobulin M antibody response to measles virus following primary and secondary vaccination and natural virus infection. J. Med. Virology 41,44 (1993).<\/li><li>H. Wasmuth and W. Miller. J. Med. Virology 32:189 (1990)<\/li><\/ol>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a href=\"https:\/\/immunoassays.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Measles_IgG_ELISA.pdf\">Anleitung Measles IgG ELISA<\/a><a href=\"https:\/\/immunoassays.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Measles_IgG_ELISA.pdf\" class=\"wp-block-file__button\" download>Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/immunoassays.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Tabelle-unten1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-88\" width=\"584\" height=\"140\" srcset=\"https:\/\/immunoassays.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Tabelle-unten1.jpg 400w, https:\/\/immunoassays.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Tabelle-unten1-300x72.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>VERWENDUNGSZWECKBei dem Masern-IgG ELISA-Testsystem handelt es sich um einen enzymgekoppelten Immunadsorptionstest (Enzyme-Linked Immunosorbent Assay) zum Nachweis von IgG-Klasse-Antik\u00f6rpern gegen das Masern-Virus-Antigen in humanem Serum oder Plasma. Dieser Assay ist ausschlie\u00dflich f\u00fcr den&nbsp;In vitro-Gebrauch bestimmt. 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